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      Selbstbestimmungsgesetz: Stadt Erlangen und queere Community ziehen Bilanz

      Seit vier Jahren kämpfen Transpersonen darum: Ihren Namen und ihr Geschlecht zu ändern. Das ist seit 01.November möglich: Der Bundestag hat das Selbstbestimmungsgesetz am 12. April beschlossen. Luca Siemens betreut als Pädagogische Fachkraft die Community seit acht Jahren – in Erlangen seit sechs Monaten. 

      Namen und Geschlecht zu wechseln wird leichter

      Das Standesamt in Erlangen hat bereits 30 Änderungen durchgeführt – 50 Betroffene haben sich angemeldet. In Nürnberg sind es über 100, deutschlandweit sind es insgesamt 15.000 Anmeldungen. Aktuell gehen die Zahlen wieder zurück. 

      Das neue Selbstbestimmungsgesetz hat das Transsexuellengesetz von 1981 abgelöst.

      Die Antragstellerinnen und Antragsteller müssen zwischen ihrer Anmeldung und dem Termin drei Monate warten. Es genügt eine Willenserklärung. Zwei unabhängige Gutachten wie bisher sind nicht mehr notwendig. Wie oft man sein Geschlecht wechselt: das ist nicht begrenzt.

      In Mittelfranken ist das Verfahren gut angelaufen. Die neue Regelung macht das Leben der Betroffenen einfacher. An der Wartezeit von drei Monate gibt es aber Kritik.

       

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