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      Ein Viertel der Ausbildungsplätze in Mittelfranken unbesetzt: Wird die Lücke 2025 kleiner?

      Die Zahl der Arbeitslosen im Freistaat ist so hoch wie seit fast 15 Jahren nicht mehr. Und im öffentlichen Dienst gehen die Streiks weiter. Aus der Wirtschaft kommen aktuell viele negative Schlagzeilen. In diese Liste reiht sich heute eine weitere Meldung aus Mittelfranken ein: Rund ein Viertel der Ausbildungsplätze war 2024 unbesetzt. Für viele Unternehmen ist es nicht mehr einfach, einen geeigneten Kandidaten oder überhaupt einen Bewerber zu finden. Nicht der Fall ist das bei einem fränkischen Unternehmen in Fürth. 

      Listen, Übersichten und Daten. Das gehört für Finn Jurthe zum Alltag dazu. Auch wenn er eher zufällig zu seinem Job gekommen ist, ist er jetzt mehr als zufrieden mit seiner Wahl. Und zwar mit der Wahl des Industriekaufmanns. Seit dieser Woche ist Finn in der Fertigungsplanung. Zuvor hat er schon die Buchhaltung und den Einkauf gesehen. Die Abwechslung schätzt der 18-Jährige am meisten an seinem Job. Verschiedene Einblicke in ein Unternehmen – das ist bei vielen Betrieben das Ziel einer Ausbildung. 2024 wurden 7.836 neue Ausbildungsverträge in IHK-Berufen in Mittelfranken abgeschlossen. Das ist ungefähr so viel wie ein Jahr zuvor. Dennoch blieben viele Stellen offen. 

      Kaufmännische Berufe waren 2024 besonders beliebt

      Technische Berufe waren 2024 unbeliebter als 2023. Mehr Ausbildungsverträge wurden dagegen im kaufmännischen Bereich abgeschlossen. Zu den Top drei gehörten Verkäufer, Kaufmann für Büromanagement und Finns Wahl – Industriekaufmann. Auch wenn 2025 besser gestartet ist als 2024, blickt die IHK nicht allzu optimistisch auf den Verlauf. Um die Lücke zu schließen, gibt es verschiedene Ansätze. Zum Beispiel Beratungsboxen in Schulen oder Praktikumswochen in Unternehmen. Das Ziel dahinter: Eine Ausbildung für Jugendliche schmackhaft machen – auch wenn es vielleicht nicht der ursprüngliche Wunschjob war. 

      In den nächsten Wochen geht es für Finn weiter in die Spritzerei. In den Hallen wird dann geprüft, ob alles nach Plan läuft und so wie vorher geplant. 

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