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Inflation in Bayern: Obst wird teurer, Energiepreise sinken

Das bayerische Landesamt für Statistik hat die Inflationszahlen in Bayern bekannt gegeben. Die Inflationsrate im Freistaat bleibt trotz allmählicher Verlangsamung weiter bei über zwei Prozent. Im Vergleich zum März 2024 stiegen die Verbraucherpreise um 2,3 Prozent.

Butter mit starkem Anstieg, die Preise für Energie sinken

Die Teuerungswelle hat an Dynamik verloren, doch die Preise mancher Lebensmittel steigen nach wie vor rasch. Der Anstieg der Preise liegt hier nach wie vor überdurchschnittlich hoch, bei 4,1 Prozent. Eklatant teurer geworden ist Butter, die 21,1 Prozent mehr kostet als vor einem Jahr, wie die Fürther Behörde mitteilte.

Auch andere Lebensmittelpreise sind gestiegen:

  • Obst (+9,4 Prozent)
  • Gemüse (+6,4 Prozent)
  • alkoholfreie Getränke (+5,4 Prozent)
  • alkoholische Getränke (+0,4 Prozent)

Auf der anderen Seite sind die Energiepreise deutlich gesunken: Heizöl kostet 8,9 Prozent weniger. Benzin und Diesel sind im Mittel 4,2 Prozent günstiger als vor zwölf Monaten, Strompreise sind um 1,1 Prozent gesunken. Lediglich Erdgas ist knapp drei Prozent teurer geworden.

Mietpreisentwicklung im Vergleich zum Gesamtindex moderat

Vergleicht man die die Preisveränderung von Wohnungsmieten ohne Nebenkosten mit dem Gesamtindex, so fällt diese gemäßigt aus. Gegenüber dem Vorjahresmonat steigen die Wohnungsmieten im März 2025 um 1,7 Prozent.

Kerninflationsrate noch immer deutlich über Zwei-Prozent-Ziel

Viele Ökonomen achten besonders auf die sogenannte Kerninflation, bei der die Bereiche Energie und Lebensmittel abgezogen werden. Diese Kerninflationsrate lag mit einem Anstieg um 2,5 Prozent immer noch deutlich über dem zwei-Prozent-Ziel der Europäischen Zentralbank. Das Münchner Ifo-Institut erwartet in den nächsten Monaten auch keinen Rückgang der Inflation.

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