Do., 20.06.2013 , 11:37 Uhr

Hitze setzt den Menschen zu

Nürnberg  – Die Afrikahitze macht vielen Menschen in Bayern zu schaffen. Peter Meier von der Rettungsleitstelle in Nürnberg äußerte sich am Mittwoch «Wir haben erheblich mehr Einsätze». Nicht nur mehr medizinischen Notfälle gebe es, auch die Zahl der Unfälle, hätte durch die Extremtemperaturen zugenommen.

Die Feuerwehreinsätze seien am Dienstag etwa doppelt so hoch gewesen wie sonst – dies könne sich aber auch um einen Zufall handeln, betonte der Schichtleiter. Am häufigsten seien momentan Menschen mit Kreislaufkollaps zu versorgen. «Mehr Leute wären wünschenswert», sagte Meier.

 

Das Bayerische Rote Kreuz rät, viel zu trinken und die pralle Sonne zu vermeiden. Drei bis fünf Liter seien notwendig, um den Körper ausreichend zu versorgen, sagte Landesarzt Peter Sefrin. Kreislaufprobleme durch den Wechsel von Außentemperaturen und gekühlten Räumen sieht er nicht: Ein gesunder Körper sei darauf eingerichtet, sich verschiedenen Temperaturen anzupassen.  

 

Quelle: dpa

Afrikahitze Bayern Extremtemperaturen Feuerwehreinsätze Franken Fernsehen Gesundheit Hitze Hitzeschlag Kreislaufkollaps Mittelfranken Notfall Notfälle Rettungsleitstelle Nürnberg Sommer Sonne Sonnenstich Trinken Unfälle Wasser

Das könnte Dich auch interessieren

03.01.2025 Schnee und Glätte in Mittelfranken: Viel Blechschaden nach Wintereinbruch Der erste Schnee hat 2025 nicht lange auf sich warten lassen. Die Folge: Für viele Verkehrsteilnehmer endet der Tag mit einer unfreiwilligen Rutschpartie. Auch in Mittelfranken. Überschlagen und auf dem Acker gelandet (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen kommt ein Autofahrer zwischen Weimersheim und Alesheim von der schneebedeckten Fahrbahn ab. Das Auto überschlägt sich und bleibt 30.07.2024 Bisherige Wetterbilanz: 240 Sonnenstunden und starke Gewitter Am Mittwoch soll es wieder so richtig heiß werden! Der Deutsche Wetterdienst meldet von 11 – 19 Uhr eine erhöhte Hitzebelastung. Die kann für den menschlichen Körper gefährlich werden. Der DWD empfiehlt nach Möglichkeit die Hitze zu meiden, viel zu trinken und sich in kühlen Innenräumen aufzuhalten. Bisherige Wetterbilanz Deutlich wärmer als in früheren Jahren 13.03.2025 Warntag im Freistaat 2025: Herrmann zieht eine weitgehend positive Bilanz Heute war großer Warntag im Freistaat. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zieht eine weitgehend positive Bilanz zum Probealarm. Die Warnmittel, darunter Sirenen und Lautsprecherdurchsagen, funktionierten größtenteils störungsfrei. Allerdings blieben in weiten Teilen Bayerns Warn App-Meldungen aus. Herrmann betont, dass der Ausbau der Sireneninfrastruktur weiter vorangetrieben werden müsse und hofft auf zusätzliche Bundesmittel, um den Bevölkerungsschutz weiter 13.03.2025 20 Jahre Monitoring häufiger Brutvögel: So geht es den bayerischen Vögeln Seit 2004 erfasst der LBV mit über 300 ehrenamtlichen Vogelschützern die Bestände von 58 Vogelarten in Bayern. Die Ergebnisse zeigen, dass mehr als die Hälfte der Arten in den letzten 20 Jahren zugenommen haben, während 15 Arten stabil bleiben und weitre 15 Arten abnehmen. Das ist der aktuelle Stand von 2022.  Dr. Alexandra Fink, LBV-Koordinatorin